Restaurationsarbeiten Susanne Gerlach

Mein AtelierIch arbeite für öffentliche Einrichtungen, aber auch für private Auftraggeber. Im Laufe meines mittlerweile zwanzigjährigen Arbeitslebens habe ich mich auf Gemälde und farbig gefasste Skulpturen spezialisiert. So restauriere ich Leinwandbilder, auch sehr großformatige, Holztafelbilder, Skulpturen, Altäre, Kanzeln, Epitaphien, bemalte Holzdecken und ähnliches. Gerne nehme ich die Objekte mit in meine Werkstatt, wenn das nicht möglich ist, arbeite ich auch vor Ort.

Ich restauriere Objekte aller Zeitepochen. Des weiteren unternehme ich auch Farbuntersuchungen an Wänden innen und außen, Türen und Fenstern. Außerdem biete ich auch Vergoldungen an.

Das Grundprinzip meiner Arbeit besteht darin, dass das Objekt im Zentrum steht, ich als Restauratorin stehe zurück. Das Ziel meiner Arbeit ist es, dass der restaurierte Gegenstand nach Abschluss der Maßnahmen so aussieht, als wäre er schon immer in diesem Zustand gewesen. Auf keinen Fall soll er so wirken, als käme er frisch aus dem Atelier des Autors. Er soll seine Natürlichkeit behalten und man darf ihm auch ansehen dass er eine Geschichte hat und vielleicht schon sehr viele Jahre alt ist.

Epitaph Hattstedt

Bei meiner Arbeit achte ich streng darauf, dass alle Maßnahmen, die ich treffe, wieder rückgängig gemacht  und alle Materialien, die ich auftrage ohne Schaden für das Objekt wieder entfernt werden können. Dieses „reversible“ Arbeiten erleichtert spätere Restaurierungen. Nicht selten hat der Restaurator heute damit zu kämpfen, dass früher Materialien verwendet wurden, die sich heute nicht mehr entfernen lassen ohne das Original zu beschädigen. Und manchmal muss man als Restaurator auch einsehen, dass es Grenzen gibt, und man z.B. eine Reinigung nicht durchführen kann, ohne dem Objekt zu schaden.

Während meiner Zeit beim Denkmalamt habe ich viel für  die Luteherstätten in Eisleben und Wittenberg gearbeitet. So habe ich für die Lutherhalle in Wittenberg mehrere Gemälde von Lukas Cranach restaurieren dürfen.

CranachFür die Wartburg habe ich gearbeitet (einen Riemenschneider Engel restauriert), für das Lindenaumuseum in Altenburg habe ich frühe italienische Tafelbilder restauriert. Hier in Nordfriesland arbeite ich für das Nordseemuseum in Husum, habe für das Landesmuseum Schloss Gottdorf und den Museumsberg Flensburg gearbeitet. Mein Arbeitsschwerpunkt liegt allerdings bei der Konservierung und Restaurierung von Kirchenausstattungen. Und selbstverständlich restauriere ich auch Kunstgegenstände privater Sammler.

Ebenfalls habe ich viel Erfahrung mit Ikonen sammeln können. Für mehrere große Verkaufsausstellungen hatte ich die Restaurierung und Betreuung übernommen. Objekte dieser Ausstellunge sind in den Besitz großer Museen übergegangen, z.B. in das Schlossmuseum Weimar.

Ikone

 

 

Ich habe eine Spezialausbildung mit Zertifikat abgeschlossen, die mich befähigt, Lebend- und Totenmasken nach einem ganz speziellen Verfahren mit einem patentierten Silikon anzufertigen.

Lebendmasken  veranlassen einen dazu, sich selber anzuschauen, sich selber zu begegnen; man kann sie aber auch als sehr persönliche Gabe verschenken. Totenmasken können als Form der Erinnerung und Wertschätzung  lieber Verstorbener dienen.                               

Siehe www.abformkunst.de